Auteur Topic: Bloedbad in kerk in Stuttgart  (gelezen 749 keer)

Roodkapje

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Bloedbad in kerk in Stuttgart
« Gepost op: april 03, 2005, 09:52:12 pm »
http://www.nu.nl/news/505688/21/Bloedbad_in_kerk_Stuttgart.html'>quote: http://www.nu.nl/news/505...ad_in_kerk_Stuttgart.html
Bloedbad in kerk Stuttgart


STUTTGART - Een 25-jarige man met een samoeraizwaard heeft zondag in een methodistische kerk in Stuttgart een 43-jarige vrouw om het leven gebracht. Verscheidene mensen zijn gewond geraakt, onder wie een man en een vrouw die zondagavond nog in levensgevaar verkeerden.

"Afgehouwen ledematen liggen verspreid door de kerk", zei een politiewoordvoerder vlak na het incident. De dader stormde de kerk binnen en zwaaide met het samoeraizwaard om zich heen. Hij hiew onder meer een man de hand af, verwondde een ander in de nek en stak een vrouw mogelijk dodelijk in de hartstreek. De politie wist de man met pepperspray te overweldigen.

In de kerk kwamen tientallen gelovigen, vooral Tamils en Indiërs, samen om een kerkdienst te houden. Onder hen waren vele kinderen. De gemeenteleden beschermden zichzelf met stoelen tegen de dader. Velen wisten het gebouw te ontvluchtten en renden gillend de straat op.

De politie vermoedt dat het motief van de dader in de familiesfeer lag. Een politiek motief wordt uitgesloten.


            
Ben ik even blij dat ik daar nu geen stage hoef te lopen :X
Maar nu, alzo zegt de HEERE, uw Schepper, o Jakob! en uw Formeerder, o Israël! vrees niet, want Ik heb u verlost; Ik heb u bij uw naam geroepen, gij zijt Mijn. (Jes. 43:1)

Dieterich

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Bloedbad in kerk in Stuttgart
« Reactie #1 Gepost op: april 03, 2005, 10:05:19 pm »
Dit weet de Stuttgarter Zeitung over dit dramatische gebeuren in Zuffenhausen te vertellen:
quote:
Stuttgart - Ein zerbrochener Stuhl, blutverschmierte Textilien, Plastikhüllen von Medizinbesteck: Vor der evangelisch-methodistischen Christuskirche in Stuttgart-Zuffenhausen lagen am Sonntagnachmittag stumme Zeugen eines Blutbads. Der Amoklauf eines 25-Jährigen mit einem Samuraischwert kostete eine 43-jährige Frau das Leben. Drei weitere Besucher eines Gottesdienstes wurden schwer verletzt: Eine Frau und ein Mann schwebten am frühen Abend noch in Lebensgefahr. Nach Polizeiangaben wütete der Täter mit dem Schwert so schrecklich, dass einem weiteren Mann die Hand abgetrennt wurde.

Opfer und Täter gehören einer tamilischen Gemeinde an, die seit Jahren das Gotteshaus in der Cheruskerstraße besucht. Politische Motive schloss die Polizei aus und vermutet eher familiäre Konflikte. Tamilen leben vornehmlich auf Sri Lanka und im Süden Indiens.

Eine Anwohnerin berichtete, dass ungefähr 50 Menschen, darunter auch Kinder, schreiend auf die Straße gelaufen seien. Einige hätten abgebrochene Stuhlbeine als Verteidigungswaffen in der Hand getragen. Eine junge Frau sei am Hals blutend an der Straßenecke niedergesunken. Die Tote lag noch am Nachmittag vor der weiträumig abgesperrten Kirche.

Laut Polizei kam es zu Tumulten, als der aggressive Täter die Kirche betrat. In Panik versuchten die Gläubigen, ihn mit Stühlen hinauszudrängen. Dabei hieb der Mann, der auch eine Pistole bei sich trug, mit dem Schwert wahllos auf die Menschen ein. An der Tür des Gotteshauses wurde er von Polizisten gestellt und zur Aufgabe aufgefordert. Als er dies verweigerte, überwältigten ihn die Beamten mit Pfefferspray und nahmen ihn fest.

Möglicherweise gingen die gläubigen Kirchenbesucher so rasch und massiv gegen den Mann vor, weil er schon vor Ostern persönliche Probleme in die Kirche getragen hatte. "Das war aber nicht so evident, dass dieses Drama vorauszusehen gewesen wäre", sagte Kühnen. Auch bei anderer Gelegenheit sei der Mann polizeilich schon einmal in Erscheinung getreten.

Die Hintergründe der Tat sind noch nicht ganz geklärt. Die Polizei schloss aber politische Motive aus. Möglicherweise sei die familiäre Situation Grund für das sinnlose Morden. Der leitende Kriminaldirektor Michael Kühnen sprach von einer "Beziehungsgeschichte". Der Mann soll an diesem Montag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Etwa 60 Gemeindemitglieder, davon die Hälfte Kinder, wurden von Seelsorgern in einem benachbarten Kindertagesheim versorgt. "Den Kindern geht es den Umständen entsprechend gut", berichtete Kühnen. Einige spielten schon wieder auf dem zum Heim gehörenden Spielplatz.

Nach Angaben der Augenzeugin aus der Nachbarschaft waren die Methodisten schon seit Jahren sonntagnachmittags zu ihren Gottesdiensten in dem vornehmlich von Ausländern bewohnten Stadtteil gekommen. "Das sind so ruhige Leute, da hört man gar nichts", berichtete die 56-Jährige. Nur an diesem furchtbaren Sonntagnachmittag war sie von den Schreien der fliehenden Gottesdienstbesucher aus dem Schlaf geschreckt worden.

Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) hat bestürzt und betroffen auf den Amoklauf reagiert. "Dies ist eine grausame und unerklärliche Tat. Mein Mitgefühlt gilt den Angehörigen der ermordeten Frau ebenso wie den Verletzten und ihren Familien", sagte Schuster am Sonntag wenige Stunden nach der Tat in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Der Oberbürgermeister sagte der Kirchengemeinde Hilfe und Unterstützung zu.

            
Wenn sich Menschen zu Jesus Christus bekennen, blicken sie paradoxerweise auf das Eschaton zurück.